GModG - Gebäudemodernisierungsgesetz
Informationen zum Gebäudemodernisierungsgesetz
Das Gebäudemodernisierungsgesetz, kurz GModG, löst das Gebäudeenergiegesetzes (GEG) ab und setzt die EU-Gebäuderichtlinie 2024 um.
Wesentliche Änderungen sind:
- Wegfall des § 71 (Anforderungen an den Heizungstausch). Die Vorgabe der Nutzung von mindestens 65% erneuerbare Energien für jede neue Heizung entfällt.
- Der Fokus liegt mehr auf der Gesamtenergieeffizienz, dem Primärenergiebedarf und der fossilen CO2-Emissionen.
Die Änderungen treten in vier Stufen in Kraft:
- 29. Juli 2026: Umbenennung von GEG nach GModG, neuer Optionenkatalog beim Heizungstausch inkl. Biotreppe für fossile Energieträger ab 2029 (neu §§ 42-46) und die neu geregelte Gebäudeautomation (§ 56).
- 1. Januar 2027: Neue Rechenregeln und Primärenergiefaktoren, neue Anlagen mit Primärenergiefaktoren, der Änderungskorridor (§ 38) und die Renovierungspflicht für Nichtwohngebäude (§§ 40-41). Anwendung der DIN/TS 18599:2025-10.
- 1. Januar 2028: Umstellung Neubaustandard auf Nullemissionsgebäude (ZEB) für öffentliche Gebäude (§ 10, Art. 3).
- 1. Januar 2030: Umstellung Neubaustandard auf Nullemissionsgebäude (ZEB) für alle Neubauten (§ 10, Art. 4).
Material und Informationen
| Dokumente zum GModG (PDF) | Datum |
| Nichtamtliche Lesefassung des GModG (29.07.-31.12.2026) | 07/2026 |
| Nichtamtliche Lesefassung des GModG 2027 (Artikel 1) | 07/2027 |
| Nichtamtliche Lesefassung des GModG 2027 (Artikel 2), gültig ab 01.01.2027 | 07/2027 |
| Änderungsgesetz 2026 | 07/2026 |
Weiterführende Links
- GModG Infoportal
- Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz: Gesetzestext Gebäudemodernisierungsgesetz
