Nutzungszonen (DIN V 18599)

Nichtwohngebäude sind in Zonen aufzuteilen, wenn sich in dem Gebäude Räume mit wesentlich unterschiedlicher Nutzung, technischer Ausrüstung und innerer Lasten befinden (EnEV, Anlage 2 Nr. 2). Maßgeblich ist die DIN V 18955-1 und DIN V 18599-10.

Für Wohngebäude gelten die Nutzungsparameter nach DIN V 18599-10, Abschnitt 5 bzw. Tabelle 3. Abweichende Randbedingungen und Betriebsweisen sind in DIN V 18599-2, DIN V 18599-5, DIN V 18599-6 und DIN V 18599-8 aufgeführt. 

Verschaffen Sie sich einen Überblick über das Objekt und teilen Sie dieses in Zonen ein.

Hinweise

  • Begrenzen Sie die Anzahl der Zonen auf das notwendige Mindestmaß. Für jede Zone ist ein erhöhter Eingabeaufwand fällig.
  • Benachbarte Zonen mit großem Luftaustausch sollten als eine Zone erfasst werden. (Die separate Betrachtung einer Zone mit ungeregeltem Luftaustausch zur angrenzenden Zone wird nicht als sinnvoll erachtet. Zonen müssen voneinander abgrenzbar sein.)
  • Zonen können später noch in mehrere Beleuchtungsbereiche unterteilt werden.

 

 

Nutzungszonen Erfassen und Bearbeiten (DIN V 18599)

Maske Nutzungszonen (Schritt 2)

 

Hinweis: Bei einem Import der Daten aus ECAD werden die Nutzungszonen bereits automatisch angelegt.

Vorgehen zum Anlegen von Nutzungszonen

  1. Wählen Sie das Register GEBÄUDEDATEN.
  2. Klicken Sie im Navigationsbereich den Eintrag ZONEN.

    oder

    Wählen Sie im Menü BEARBEITEN den Menüeintrag ZONEN:

    Die Maske zu den Nutzungszonen wird geöffnet. Im Navigationsbereich finden Sie die Nutzungszonen hier: siehe Bild

  3. Zum Anlegen einer Nutzungszone klicken Sie das Symbol .

  4. Geben Sie eine Bezeichnung für die Nutzungszone ein. Sie können bis zu 80 Zeichen eingeben, verzichten Sie auf Sonderzeichen. EVEBI trägt jetzt bereits Standardwerte in die Maske ein.

  5. Wählen Sie die Nutzung der Zone. 

    Hier werden alle Nutzungen der DIN V 18599-10 Tabelle 4 aufgelistet. Nach Auswahl der Nutzung werden die zugehörigen Nutzungsparameter übernommen und in die Maske eingetragen.

    Hinweis: Weichen die tatsächlichen Randbedingungen von den Tabellenwerten ab, so kann die Nutzungszone 100 besondere Kategorie gewählt (individuell) werden. Für die Berechnung (auch nach EnEV) werden dann die Nutzungsparameter des Registers Nutzungsparameter frei verwendet. Die Abweichung von der Nutzung ist zu dokumentieren (Berichte – Nutzungsprofile).

  6. Wählen Sie, ob zu der Zone ein Trinkwarmwasserbedarf gehört. Aus der Liste können Sie zwischen keiner und den Nutzungen nach DIN V 18599-10 Tabelle 7 wählen. Je nach Auswahl können Sie die Mengenangabe in Anzahl der Personen, Betten, kg Wäsche etc. eingeben. EVEBI berechnet anhand dieser Angaben den TWW-Bedarf der Zone.

    Hinweis: Die Trinkwarmwasserversorgung wird immer in der Zone angegeben, in welcher sich die Menschen etc. befinden, welche den Bedarf verursachen. Die zur Deckung des Bedarfs notwendigen Zapfstellen können in einer anderen Zone liegen. Sanitärzonen haben keine TWW-Versorgung.

  7. Auf dem Register Beschreibung können Sie Erläuterungen zur Zone eingeben. Diese Erläuterungen werden automatisch in die Berichte (Beratungsbericht, Berechnungsdokumentation) übernommen.